Krankenversicherung

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Das wichtigste für Ihre Gesundheit ist nicht nur eine gesunde Lebensweise, sondern auch die richtige Gesundheitsvorsorge.

In Deutschland spricht man von einem dualen Gesundheitssystem. 89% der Bevölkerung sind gesetzlich krankenversichert und ca. 11% sind vollständig privat krankenversichert. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile und sind leider nicht immer für alle frei wählbar. 

Leistungen
PKV
GKV
Beim Zahnarzt
Umfassende Leistungen
Grundleistungen
Im Krankenhaus
Chefarzt, Einbettzimmer
Facharzt, Mehrbettzimmer
Bei der Arztwahl
Freie Wahl
Nur Kassenärzte
bei Fachärzten und Spezialisten
Termine kurzfristig möglich
oft mehrere Monate Wartezeit
bei der Klinikwahl
Freie Wahl
Nächstgelegene Klinik
bei Medikamenten
Umfassende Kostenerstattung
Nur verschreibungs­­pflichtige Medikamente mit Zuzahlung
bei Brillen und Sehhilfen
Hohes Leistungs­niveau
Nur bei Härtefällen
bei alternativen Behandlungs­­methoden
Hohes Leistungs­niveau
Vereinzelt
Menschen, die zwischen PKV und GKV wählen können, sollten sich sorgfältig über deren Unterschiede informieren. Wie sich die gesetzliche und die private Krankenversicherung grundsätzlich voneinander unterscheiden, erfahren Sie auf dieser Seite.

Bei der GKV erhalten Sie nur die Therapie, die gem. § 12 SGB V:

Ausreichend,
zweckmäßig,
wirtschaftlich und
notwendig ist.

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Private Krankenversicherung

Das Fundament der Beitragskalkulation in der privaten Krankenversicherung ist das Äquivalenzprinzip (Individualversicherungsprinzip).

Dabei werden für jeden Versicherten seinem persönlichen Risiko entsprechende Beiträge erhoben. Die individuelle Höhe des Beitrags hängt von seinem Eintrittsalter, seinem Gesundheitszustand bei Antragstellung sowie Art und Umfang der versicherten Leistungen ab.

Beitragsabrechnung

PKV-Beiträge werden unabhängig vom Einkommen berechnet. Gerade bei einem hohen Verdienst ist die private Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Absicherung in der Regel deutlich günstiger. Ein 30-jähriger Angestellter zahlt für ausgewogenen Schutz beispielsweise 220 Euro im Monat, wie der Beitragsrechner zeigt.

Leistungen

Als Privatversicherter legen Sie Ihre Leistungen individuell nach Ihren Wünschen fest und genießen oftmals eine bessere medizinische Versorgung.

Berufs­spezifische Tarife

Für einige Berufsgruppen bieten die privaten Krankenversicherer spezielle Tarife an. So können sich Beamte, Ärzte und Studenten preiswert absichern und gleichzeitig vom hohen Leistungsniveau der PKV profitieren.

Wartezeiten und Termin­vergabe

In der Regel erhalten Privatpatienten schneller einen Termin beim Arzt. Auch die Wartezeiten sind meist kürzer.

Medizinischer Fortschritt

Privatversicherte haben schnelleren Zugang zu neuen Behandlungsmethoden.

Leistungs­garantie

Vertraglich zugesicherte Leistungen können nicht gekürzt werden.

Aufenthalt im Krankenhaus

Sie können je nach gewählter PKV im Einzelzimmer in Ruhe genesen und haben Anspruch auf die Behandlung durch den Chefarzt. Zudem können Sie Ihre Klinik frei wählen.

Tarifwechsel

Der Wechsel in einen anderen Tarif mit gleichen Leistungen ist beim Versicherer jederzeit möglich und gesetzlich verankert.

Medikamente

Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten fallen keine Zuzahlungen an.

Beitrags­rückerstattung

Viele Versicherer zahlen ihren Kunden Monatsbeiträge zurück, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten keine Leistungen genutzt haben.

Vorerkrankungen

Personen mit Vorerkrankungen haben es schwerer, eine passende private Krankenversicherung zu finden. Da sich die Beitragshöhe unter anderem am Gesundheitszustand bemisst, führen Vorerkrankungen zudem zu höheren PKV-Kosten.

Gesundheits­prüfung

Bevor Sie eine private Krankenversicherung abschließen können, müssen Sie eine Reihe von Gesundheitsfragen beantworten. So erfasst der Krankenversicherer Ihre gesundheitliche Verfassung.

Absicherung von Familien­mitgliedern

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung können Kinder nicht kostenfrei mitversichert werden. Für sie bieten die Versicherer jedoch spezielle Tarife an.

Beiträge im Alter

Im Alter steigen die Beiträge, da die Versicherer von häufigeren, altersbedingten Behandlungskosten ausgehen. Um den Kostenanstieg abzufedern, bauen Sie mit zehn Prozent Ihres Monatsbeitrags sogenannte Altersrückstellungen auf. Diese kompensieren Beitragserhöhungen nach dem 65. Lebensjahr zum Teil.

Abrechnung

Privatversicherte gehen bei ambulanten Behandlungen stets in Vorkasse. Je nach Rechnungsbetrag kann dies zu einer kurzzeitigen finanziellen Belastung führen, ehe der Versicherer die Kosten erstattet hat. Oftmals reicht die Zahlungsfrist jedoch auch aus, erst die Rechnung beim Versicherer einzureichen und erstattet zu bekommen und dann den Betrag zu bezahlen.

Wechsel in die GKV

Für Privatversicherte ist der Wechsel bzw. die Rückkehr in die GKV nur unter bestimmten (Ausnahme-)Bedingungen möglich. Damit ist die Entscheidung für eine PKV meist auch eine die nur schwer wieder rückgängig gemacht werden kann. Umso wichtiger ist es, einen Versicherer mit einem stabilen Beitragsniveau und Top-Leistungen zu finden.

Wechsel des Versicherers

Beim Wechsel des Versicherers können bis dahin aufgebaute Altersrückstellungen nur teilweise mitgenommen werden. Eine erneute Gesundheitsprüfung führt zudem dazu, dass der Anbieterwechsel nur für Privatpatienten sinnvoll ist, die erst kurze Zeit privat krankenversichert sind.
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Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung handelt nach dem Solidaritätsprinzip.

Das heißt alle Versicherte, egal ob im günstigeren Studententarif oder im Normaltarif, erhalten die gleichen Leistungen. Hierbei gleichen sich alle Krankenkassen zu ca. 95 %. Unterschiede gibt es darüber hinaus im individuellen Zusatzbeitrag, den Zusatzleistungen und Bonusprogrammen. Die Beiträge berechnen sich nach dem prozentualen Verhältnis zum Einkommen.

Familienversicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung können Familienmitglieder kostenlos mitversichert werden. Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre mit einem Einkommen bis max. 450 Euro pro Monat sind kostenlos mitversichert.

Einkommensabhängiger Beitrag

In der GKV richtet sich der monatliche Beitrag nach dem Bruttoeinkommen. Verändert sich das Einkommen, so sinkt bzw. steigt auch der Beitrag entsprechend mit. Der Beitrag steigt zudem nicht endlos mit dem Einkommen, sondern wird durch die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt.

Zusatzleistungen

Einige Krankenkassen bieten ihren Versicherten Zusatzleistungen, die andere Kassen nicht übernehmen. Da der Wechsel in der GKV unkompliziert möglich ist, können sich Versicherte durch einen Wechsel oftmals bessere Leistungen und sogar niedrigere Beiträge sichern.

Solidaritätsprinzip

Die gesetzliche Krankenversicherung handelt nach dem Solidaritätsprinzip. Das heißt alle Versicherte, egal ob im günstigeren Studententarif oder im Normaltarif, erhalten die gleichen Leistungen.

Regelleistungen

Die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung können nicht individuell festgelegt werden, sondern sind auf die sogenannten Regelleistungen beschränkt.

Leistungen können gestrichen werden

Anders als in der privaten Krankenversicherung können Leistungen in der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen werden und fallen somit weg.

Wartezeiten und Klinikauswahl

n der GKV haben Patienten meist keine freie Klinikwahl, sondern sind auf die nächstgelegenen Krankenhäuser beschränkt. Bei der Terminvergabe bei Fachärzten müssen sich gesetzlich Versicherte zudem auf lange Wartezeiten einstellen.

Teurere Tarife

Studenten, Beamte oder gutverdienende Angestellte zahlen in der Regel weniger in der privaten Krankenversicherung.

Studenten können sich in günstigen Studententarifen versichern, Beamte profitieren von der Beihilfe und gutverdienende Angestellte zahlen in der PKV meist weniger als den Maximalbetrag der GKV.

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Unsere Expertise für Ihre optimale Gesundheitsvorsorge

Wahl der richtigen Absicherung, bezogen auf Ihre individuelle Lebenssituation- und Planung.

Umfangreiche Analyse aller verfügbaren Tarifkombinationen für Angestellte, Beamte und Selbstständige.

Umfangreicher Gesundheitscheck mit professioneller Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften.

Kostenanalyse der verschiedenen Absicherungslösungen mit Prognosen für die Zukunft.

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Die am häufigsten gestellten Fragen im Bereich Private Krankenversicherung

Wer darf überhaupt in die PKV?
Beamte, Selbständige, Studenten und Freiberufler können ohne weitere Voraussetzungen in die Private Krankenversicherung eintreten. Angestellte hingegen müssen für einen möglichen PKV Beitritt über ein Bruttojahreseinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze (2020 bei 62.250 € p.a.) verfügen.

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